Electroland Records Vienna         

Zeitgenössisches. Neoklassik. Jazz. Elektronik. ArtPop. Literatur.


BOOKLET - GREATEST LITTLE HITS II


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Musicians:
Peter Herbert: Doublebass
Florian Kmet: E-Guitar
Alexander Lackner: Double- & E-bass
Gerald Preinfalk: Bassclarinete
Wolfgang Puschnig: Alto Saxophone
Susanna Ridler: all Vocals, Electronics, Piano/Keys

Guests
Sabine Hasicka: Tapdance Steps on "Walk"
Rainer Deixler: Drum Sampels on "Plastic Mutation"


Premixed & produced by Susanna Ridler
Mixed by Conny Dix
Mastered by Mischa Janisch at Sunshine Mastering Vienna
Cover Photo by Helene Waldner (Tray-Photo 2012)
Artwork & Booklet Design 2026: Christian Hochmeister
© P 2026 Electroland Records Vienna
LC27990/ELRV0014


Mit „Greatest Little Hits II“ legt Susanna Ridler eine verdichtete Rückschau auf einen zentralen Abschnitt ihres Projekts [koe:r] vor. Das Album versammelt sämtliche Eigenkompositionen aus dem zweiten [koe:r]-Release „Susystems“ (2012) – einer Arbeit, die die künstlerische Entwicklung Ridlers in besonderer Weise bündelt: offener, freier, zugleich präziser im Ausdruck, organischer und tiefer im Klang.
Bereits im Jänner 2026 erschien mit „Greatest Little Hits I“ eine Sammlung der Eigenkompositionen aus dem ersten [koe:r]-Album (2008). Gemeinsam zeichnen beide Veröffentlichungen eine künstlerische Entwicklung nach – von den frühen, stark elektronisch geprägten Klangexperimenten hin zu jener offeneren, vielschichtigen Musiksprache, wie sie auf „Susystems“ hörbar wird.


Drei der Stücke – „Walk“, „Farewell“ und „where do we go“ – wurden 2024/25 in überarbeiteten Versionen als Singles veröffentlicht und eröffnen nun als neu gedachte Wegmarken den Zugang zu diesem Repertoire.
[koe:r] steht seit seinem ersten Erscheinen 2008 für eine eigenständige musikalische Sprache zwischen Elektronik, Jazz und Pop. Ausgangspunkt war eine Auseinandersetzung mit der Ästhetik des Trip Hop der späten 1990er-Jahre – verlangsamt, verdichtet, mit einer kühlen und zugleich zutiefst emotionalen Klangsignatur. Selbst aufgenommenes Material wurde im Studio transformiert, gedehnt, verfremdet und neu geschichtet. Der Computer wurde zum Instrument – und die Stimme selbst Teil dieser vielschichtigen Klangarchitektur: nicht nur Trägerin von Melodie, sondern auch Textur, Farbe und Bewegung.


In wechselnden Konstellationen mit namhaften Gästen der österreichischen Jazzszene – darunter Peter Herbert, Wolfgang Puschnig, Thomas Gansch, Gerald Preinfalk, Helmut Jasbar, Florian Kmet und Rainer Deixler – entstand ein Klangraum, der sich zwischen den Polen bewegt.


Was sich auf „Susystems“ weiterentwickelte, ist eine Musik zwischen Konstruktion und Intuition, zwischen Reduktion und Überlagerung, zwischen Intellekt und Gefühl. Die Songs entfalten sich in einer Art Zeitlupe, in der jedes Detail hörbar bleibt.


Ein wesentlicher Impuls für den charakteristischen Sound kam ursprünglich vom Kontrabassisten Peter Herbert, dessen warme, organische Klangsprache in Kontrast zu den elektronischen Texturen trat – ein Spannungsfeld, das prägend für das Projekt wurde.
Nach ersten Erfolgen – unter anderem als „Insider-Tipp“ mit dem Remix-Projekt „Summertime“ (Universal Music) – entwickelte Ridler [koe:r] konsequent als eigenständiges künstlerisches Statement weiter. Medien beschrieben ihre Arbeit als „tiefgekühlte Soulfulness“ (in Anlehnung an Sidsel Endresen und David Sylvian) und hoben die Fähigkeit hervor, Stimme und Sound zu einer kohärenten, vielgestaltigen Einheit zu verweben.


Mit „Greatest Little Hits II“ werden die kompositorischen Arbeiten aus „Susystems“ nun in konzentrierter Form zugänglich – als eigenständiges Kapitel innerhalb eines kontinuierlichen künstlerischen Prozesses.
Eine Musik, die sich konsequent der Kategorisierung entzieht.


Im Frühjahr 2026 folgt mit „Covers“ eine ergänzende Veröffentlichung, die sämtliche [koe:r] - Coverversionen versammelt.



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